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Apr. 06 2020 4 Fragen für eine Portion mehr Mut.
Ich werde dir zeigen, wie wichtig es ist, mutig zu sein und wie du dir den Mut wieder zurückholen kannst, wenn er dich verlassen hat. Dafür bekommst du meine ultimativen Fragen zum selber Ausprobieren und Reflektieren. Ich zeige dir ganz konkret, wie du dir eine Portion mehr Mut holen kannst! Selbstverständlich immer wieder anwendbar.
Voraussichtliche Lesezeit: 5 Minuten
Denkst du dir auch manchmal: „Andere sind viel mutiger als ich, schaffen mehr und gehen mehr Risiken ein.“
Toller Glaubenssatz – den ich übrigens auch lange mit mir herum geschleppt habe. Erst, wenn ich so zurückblicke auf abgeschlossene Zeiten, die oft auch schon ewig zurück liegen, denke ich mir :
„Wow, damals muss ich echt mutig gewesen sein“!
Heute weiß ich, dass ich mutig bin, ich brauche nur manchmal einen friendly-reminder. Manchmal hat es ein wenig Zuspruch gebraucht, manchmal ein ehrliches Feedback, um voran zu kommen. Doch letztlich waren die Dinge, die ich geschafft habe, mein Verdienst. WEIL ich mich getraut habe, WEIL ich mutig war, habe ich Wege bestritten und Ziele erreicht, die Anfangs für mich unmöglich schienen.
Was bringt es dir, von Zeit zu Zeit mutig zu sein?
Eine ganze Menge. „Der Glaube kann Berge versetzen“. Wenn ihr mich fragt: es ist wohl eher der Mut.
Mut hat etwas von Abenteuerlust und lässt unsere Herzen höher schlagen, das Adrenalin mischt da auch gleich mit. Mut wird meist damit in Verbindung gebracht, dass man sich an unbekannte Ufer wagt, wo man noch nicht genau weiß, wie diese aussehen werden. Es ist ein Aufbruch, in eine neue Richtung, bei dem man noch nicht den Ausgang kennt. Es sind also Momente im Leben, die riskanter und unsicherer sind, als andere. Man kann meist auf keine persönlichen Erfahrungswerte zurückgreifen. Mut heißt, aus seiner Komfortzone rauszukommen und sich auf unsicheres Terrain zu begeben. Mut bedeutet, über seinen Schatten zu springen und die Alarmsignale im Körper für einen Moment auszuschalten.
Was passiert, wenn der Mut verloren gegangen ist?
Dann hat die Angst das Ruder übernommen. Die Angst vor einer ungewohnten Situation, die Angst vor einem Ende, wie man es sich NICHT vorgestellt hatte, die Angst sich zu blamieren, die Angst einer Situation nicht gewachsen zu sein (oder einer Person), usw. Den Mut zu verlieren macht dich klein und lässt Situationen/ andere Menschen übermäßig groß und stark erscheinen.
Den Mut zu verlieren bedeutet auch, dich in deinem Schneckenhaus zu verkriechen – denn da ist es schön wohlig warm, gemütlich und das kennst du gut. Da kannst du nichts falsch machen und es gibt dir ein Gefühl von Sicherheit. Hmm… aber irgendwie unbefriedigend und die Luft riecht dort auch schon abgestanden. Aber eine Weile wirst du es wohl noch aushalten. Manche entwickeln da erstaunliches Sitzfleisch. Doch das drängende Gefühl, etwas ändern zu wollen, wird sich auch nicht einfach abschalten lassen. Dennoch kann man den Mut überraschend oft über Bord werfen.
Der Duden sagt zur Definition von Mut: „Fähigkeit, in einer gefährlichen, riskanten Situation seine Angst zu überwinden.“
Das finde ich ja wirklich spannend. Vielleicht bin ich doch nicht so mutig, wenn ich jemandem die Meinung sage oder in einem Vorstellungsgespräch über das Gehalt verhandel. Ich habe mich bis dato eigentlich in diesen Momenten mutig gefühlt. Vielleicht ist verhandeln auch einfach eine gefährliche, riskante Sache und ich habe das unterschätzt. Auch das online stellen dieser Webseite ist für mich mutig, da hier doch einige Informationen über mich zu finden sind. Persönliches Fazit: Die Definition des Duden kratzt nur an der Oberfläche. Ich für meinen Teil finde es mutig, wenn man es schafft, die eigenen Grenzen im Kopf zu sprengen. Na gut, man muss ja nicht gleich sprengen – es geht auch wie bei einem Gummiband: erst einmal ausdehnen und schauen, ob es nicht reisst. Übermütig und die Kontrolle verlieren wollen wir ja nicht, das wäre kontraproduktiv. Ich will dir ja nur eine kleine Portion mehr Mut abverlangen.
Apropos – jetzt weißt du ja genau, was Mut ist und was nicht, beziehungsweise, was ihn gerne ersetzt! Das ist eigentlich die größte Herausforderung, bei diesem Mut – ihn nicht wieder zu verlieren und zu sagen „Ach, was soll’s“. Das Wissen darum bringt uns aber noch nicht besonders weit.
So holst du dir mehr Mut:
Bevor es los geht: Überlege dir eine Situation, in der du mehr Mut brauchen könntest. Stelle dir dabei genau vor, wie du dich in der Situation fühlst bzw. welche Gedanken dir durch den Kopf gehen.
Dann stelle dir – Schritt für Schritt – folgende Fragen:
- Was hindert mich daran, das zu tun, was ich eigentlich möchte? Gedanken, Gefühle
- Ist das wirklich ein Hindernis (wenn ja, wie könnte ich es umgehen?) oder ist es eine Ausrede (wenn ja, für was und was kann ich dagegen tun?
- Was für einen Mutmacher (und ich meine jetzt keinen Schnaps) brauche ich, damit die Situation genau so wäre, wie ich sie gerne hätte?
- Was wäre der erste Schritt in die Zielrichtung, ohne meinen Mut zu verlieren und die Angst siegen zu lassen?
Und jetzt? Los geht es!
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Apr. 06 2020 Träumen dürfen.
Wann haben wir eigentlich aufgehört zu träumen? Wann sind wir in unserem Hamsterrad stecken geblieben und haben vergessen, was es sonst noch draußen in der Welt gibt? Ich weiß es nicht. Was ich weiß: als ich klein war, habe ich viel mehr und viel größer geträumt (also für meine damaligen Verhältnisse). Damals war ich mir sicher, dass ich alles erreichen würde, wenn ich einmal groß bin. Das ist mir zwischendurch abhanden gekommen – ich glaube zeitweise war ich Hamsterrad-Meisterin, bis ich mich getraut habe den „Exit-Button“ zu drücken.
Ich gehe einmal davon aus, jede/r weiß, wovon ich spreche, wenn ich Hamsterrad meine. Wichtig ist aber: für jede/n weist so ein Rad unterschiedliche, ganz individuelle Merkmale auf – manchmal relativ erträgliche, manchmal nicht – doch Rad bleibt Rad und das wollen wir mit diesem Artikel ändern. Eines haben unsere Hamsterräder vermutlich gemeinsam: es ist verdammt hart daraus auszusteigen, weil sie oft auch Vorteile mit sich bringen. Trotzdem wird es Zeit, über den Tellerrand zu schauen.
Auf meinem Weg haben mich dabei zwei Fragen begleitet, die mir wirklich viel geholfen haben und die ich dir nicht vorenthalten möchte. Die Fragen klingen einfach, haben es aber in sich:
- Wovon träumst du?
Und wie kannst du deinen Traum Wirklichkeit werden lassen? - Ganz einfache Fragen – oder? Um die Fragen zu beantworten, braucht es nicht so lange – sie wirklich zu verinnerlichen und daran zu glauben definitiv schon. Bei mir haben sie dann umso mehr eingeschlagen und mich motiviert meine Träume zu leben.
„Wovon träumst du?“
Ganz ehrlich zu dir: wovon träumst du? Ohne verlegenes Lächeln, ohne Scham, aber aus tiefstem Herzen? Warum ist die Frage so essenziell? Es ist wie die Suche nach dem Sinn des Lebens, wobei mich diese Frage mehr stresst, als mir hilft. Die Frage „Wovon träumst du?“ ist weniger kryptisch. Der Verstand kann deutlich mehr damit anfangen und fühlt sich nicht gleich bedroht.
Bedroht? Ja, wirklich. Träumen wird man ja wohl noch dürfen. Die Frage enthält keinen Appell an unser Gehirn. Damit muss der Verstand keinen Schutzmechanismus hochfahren, dein Körper nicht in Alarmbereitschaft gehen. Du hast mit dieser Frage also vollen Zugriff auf all jene Dinge, die dich wirklich erfüllen und dein Herz höher schlagen lassen – ohne Filter.
Schon Bilder und Träume im Kopf? Wenn nicht: gib dir Zeit, es kann sein, dass die Träume erst aus den tiefen deines Gehirns geholt oder kreiert werden müssen. Meine Träume waren anfangs schwer greifbar. Erst mit der Zeit haben sich diese dann konkret in Aufträge, wie ich mein Leben ändern muss entwickelt. Jetzt weiß ich, wann mein Tun mich vom Kurs abbringt oder ich mich meinen Träumen nähere. Die Devise ist: auf der Zielgeraden bleiben.
„Wie kannst du deine Träume Wirklichkeit werden lassen?“
Ist das jetzt unmöglich? Dann bleib besser im Hamsterrad. Ist wohl doch nicht so schlimm. Falls du dich jetzt gleich ran an die Arbeit machen willst: herzlichen Glückwunsch, du bist von diesem Artikel entlassen. Alle Anderen: hiergeblieben.
Erscheint dir die Verwirklichung jetzt sehr weit weg? Dann hat der Verstand seinen Schutzwall hochgefahren, dein Herz einen Rückzieher gemacht, deine Ängste haben überhand genommen. Jetzt heißt es, die innere Rumpelkammer aufzuräumen. Alles, was dich daran hindert, deine Träume zu verwirklichen muss raus. Wie du das am besten machst, zeige ich dir gleich.
Als Vorwarnung: so einfach, wie bei Marie Kondō und ihren Aufräumtricks ist es nicht. Dafür ist es sehr nachhaltig und tut richtig gut – auch wenn es dir Angst einjagt. Es geht auch nicht immer ALLES gleich, aber erstaunlich viel mehr, als du glaubst.
Rumpelkammer aufräumen Teil 1: Glaubenssätze finden und auflösen.
Was genau Glaubenssätze sind, wie du sie findest und auch wie du sie wieder los werden kannst, findest du in meinem Blog „Glaubenssätze – einfach erklärt“.
Nur so viel sei verraten: Hast du deine Glaubenssätze einmal gefunden und aufgelöst, wird dir nicht nur der Weg zur Umsetzung deiner Träume leichter erscheinen. Es wird sich auch in deinem täglichen Tun etwas ändern. Also go for it!Rumpelkammer aufräumen Teil 2: Expertentipps für einen guten „Freund“
Es kann gut sein, dass dich deine Träume gefühlsmäßig ziemlich überschwemmen. Auch wenn dabei ganz viel Freude entstehen kann, denn deine Träume sind ja schließlich deine Herzenswünsche. Es kann aber auch einiges an Angst da sein, die dich erstarren und wenig logisch denken lässt. Was du dagegen tun kannst?
- Schreibe deinen Lebenstraum auf – möglichst detailliert und alles was für dich wichtig ist.
- Ein Beispiel: Du möchtest dich selbstständig machen und ein Geschäft für regionale Lebensmittel eröffnen. Dann stell dir ganz genau vor, wie das ausschauen soll – von der Farbe der Wand, bis hin zu den Produkten, den MitarbeiterInnen und KundInnen.
- Stell dir vor, nicht du, sondern ein guter Freund von dir hat diesen Traum und möchte ihn jetzt umsetzen – du externalisierst deine Träume. Dein Freund kommt zu dir und bittet dich, als Experte, um Hilfe.
Wichtig ist: du hast für ALLES eine Lösung und wenn du sie nicht kennst, weißt du, wen dein Freund um Rat bitten kann. - Dein Freund beginnt mit den „Hard Facts“ und fragt danach, was du brauchst und wie du es bekommen kannst: Einen Steuerberater? Ein Geschäftslokal? MitarbeiterInnen? Kredit? Fachwissen?
- Dann will dein Freund aber auch wissen, auf was er sich persönlich vorbereiten sollte:
- Was ist, wenn der Traum scheitert?
- Was wäre das Schlimmste, was passieren kann? Was könnte ich dagegen tun?
- Mit was sollte ich als erstes in der Umsetzung meines Traumes beginnen und wann genau?
- Was habe ich noch nicht bedacht – wo soll ich aufpassen?
Nicht vergessen: du bist der Experte – ein Freund braucht deine Hilfe.
Beantworte diese Fragen in Ruhe, stelle sie dir immer wieder – manchmal fällt einem später noch etwas ein. Du hast jetzt eine genaue Anleitung an die du dich halten kannst. Außerdem hast du deinen Ängsten und Zweifeln Raum gegeben sich zu äußern. Du hast sie aber auch beruhigen können – denn das Worst Case Szenario und was du dagegen tun kannst kennst du jetzt. Durch das Externalisieren deines Traumes beruhigen sich die inneren Schutzwälle und du kannst wieder klar denken.
Zum Schluss…
Die Rumpelkammer sollte nun leer sein. Falls nicht, sollte sie zumindest ordentlich ausgemistet. sein Jetzt wird es an der Zeit, die Träume auch wirklich Wirklichkeit werden zu lassen. Es wird Zeit, deine Ziele zu erreichen! Mit jedem Schritt in Richtung deines Traums bewegst du dich weiter weg von deinem Hamsterrad. Das was du tust, wird dich mehr und mehr erfüllen. Womit vielleicht sogar die Frage nach dem Sinn des Lebens abgehakt ist…
Übrigens: wenn du in der Rumpelkammer festgestellt hast, dass sie so groß ist wie die Handtasche von Mary Poppins: du bist herzlich für Beratungen Willkommen!
- Wovon träumst du?
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Apr. 05 2020 Glaubenssätze – einfach erklärt
In diesem Artikel möchte ich dir erklären, was Glaubenssätze genau sind und dir eine mögliche Hilfestellung dafür geben, diese auch wieder loszuwerden.
„Ich bin gerade so gut genug.“
„Das, was ich mache, ist nie gut genug.“
Solche Sätze gehen dir immer wieder durch den Kopf? Sätze, die dich und deine Handlungen gering schätzen, die dir vielleicht bis dato noch gar nicht bewusst waren, aber deine ständigen Begleiter geworden sind? Sätze, die vielleicht an deinem Selbstwert nagen und Gedanken, die dir nicht den Respekt gebühren, der dir zusteht – weg damit, die brauchst du nicht mehr!
So oder so ähnliche Sätze (mehr Beispiele s. unten) nennen wir „Glaubenssätze“. Um es einmal einfach auszudrücken:
Das sind Sätze, die sich in uns manifestiert haben und nach denen wir unser Denken und Handeln ausrichten. Diese Sätze trägt jede/r in sich und das ist auch gut so. Meistens zumindest. Glaubenssätze formen sich durch Erfahrungen und die Umwelt schon von Klein auf.
Woher kommen Glaubenssätze genau?
In den ersten Lebensjahren (und auch später) lernen wir wahnsinnig viele Dinge – sprechen, laufen, lesen, schreiben,… Je öfter wir etwas machen, desto selbstverständlicher wird es. Es geht aber auch um unsere Einstellung zu den Dingen: was halten wir von Beziehungen, Politik oder Arbeit.
Die Erfahrungen, die wir machen, zeigen uns, wie wir uns am besten in welchen Situationen verhalten können. Unser Umfeld zeigt uns, wie wir über gewisse Dinge denken soll(t)en. Da es uns ziemlich anstrengen würde, uns jeden Tag zu überlegen, wie man spricht, läuft, liest, etc. machen wir das irgendwann automatisch.
Wir beginnen aber auch, eine Art „Archiv“ zu erstellen, auf das wir jederzeit zugreifen können, um in ähnlichen Situationen unser Wissen abrufen und entsprechend agieren zu können. Das macht eine Weiterentwicklung persönlicher Fähigkeiten und ein richtiges Verhalten auch in komplexeren Situationen möglich.
Wo liegt das Problem mit den Glaubenssätzen?
Glaubenssätze helfen, die Welt und dich selbst zu verstehen und einordnen zu können. Wie bei vielem gilt jedoch: die Dosis macht die Wirkung – zu viel ist ungesund.
Ein Beispiel: wenn du als Kind oft gehört hast:
„Du bist sehr mutig.“
– dann hast du das wahrscheinlich auch geglaubt und wenig hinterfragt. Wenn dieser Satz sich dann bei dir besonders „eingebrannt“ hat, wird er zu einem positiven Glaubenssatz!
„Es ist also nicht immer jeder Glaubenssatz schlecht – das vergessen wir manchmal.“
Du glaubst fest daran, mutig zu sein, erreichst außerordentliche Dinge und bist motiviert. Tolle Sache!
Jetzt kann das aber auch ganz schön schief gehen. Zum Beispiel, wenn dir früher gesagt wurde:
„Du bist ein Angsthase“.
Dann wirst du vermutlich schnell einen Rückzieher machen – egal bei was. Aber nicht nur das: daraus können auch noch andere Sätze entstehen, wie „das kann ich sowieso nicht“ oder „andere können das viel besser“. Und da haben wir den Salat… oder die negativen Glaubenssätze! Diese Sätze prägen dich dann ebenfalls.
Beispiele für negative Glaubenssätze:
- Ich bin wertlos
- Ich kann nichts
- Ich habe nie Glück
- Andere sind besser als ich
- Mir gelingt nichts
- Wer wagt gewinnt
- Wer hoch hinaus will, kann tief fallen
- Wenn ich es nicht selbst mache, passiert nichts.
- Ich muss mehr geben, um geliebt/ anerkannt/… zu werden.
Schau doch einmal, welcher Satz dir besonders bekannt vorkommt oder denke einmal darüber nach, welche Sätze sich bei dir eingeschlichen haben.
Das verflixte an der Geschichte: wir denken und handeln nach diesen Sätzen, ohne zu hinterfragen, ob sie noch aktuell sind oder überhaupt je gestimmt haben. Mag sein, dass sie früher einmal richtig waren – doch jetzt hindern sie vielleicht mehr, als sie helfen. Frage dich doch einmal:
- Welche Emotionen verbinde ich mit dem Glaubenssatz XY?
- Gehören diese Emotionen einer vergangenen Situation an? Wann war ich wirklich deswegen ängstlich/ schüchtern/ wütend/…?
- Passen diese Gefühle und Handlungen noch zu heutigen Situationen (und wenn ja, in welchem Ausmaß)?
- Was ist gut/ schlecht an dem Glaubenssatz?
- Was davon möchte ich behalten? Was ändern?
Du wirst sehen: wenn du einen Glaubenssatz einmal erkannt hast, wird er dir immer wieder in den unterschiedlichsten Formen begegnen.
Das tolle: einmal den unbeliebten Glaubenssatz gefunden, wird ihm oft allein mit der Entdeckung und Bewusstwerdung der Wind aus den Segeln genommen!
Es gibt verschiedene Wege, um Glaubenssätze aufzulösen – gerade die besonders hartnäckigen verschwinden leider nicht einfach so. Schließlich hat man sie ja oft jahrelang gehegt und gepflegt.
Wie du Glaubenssätze auflösen kannst:
- Schreibe den negativen Glaubenssatz auf.
- Stelle dir die obigen Fragen zum Glaubenssatz und schreibe sie dazu.
- Finde einen neuen, positiven Satz, der den alten ersetzt.
Also statt „ich bin ängstlich“ zBsp.: „ich bin vorsichtig, bevor ich etwas tue“ - Lies dir in regelmäßigen Abständen durch, was du geschrieben hast, ergänze, erneuere,… Bis du nicht mehr daran glaubst!
Warum das Lösen von Glaubenssätzen wichtig ist?
Glaubenssätze führen dazu, dass du dich in alten Denk- und Verhaltensmustern verstrickst, die nicht mehr aktuell auf dein Leben passen. Dadurch kann es passieren, dass du Ziele nicht erreichst, die du dir aus tiefstem Herzen wünschst, dir selbst im Weg stehst, obwohl es manchmal so einfach wäre.
Durch das Finden und Lösen der Sätze wird nicht nur dein blinder Fleck kleiner, sondern du findest auch mehr zu der Kraft, die in dir steckt!
Hinweis: Bei manchen Glaubenssätzen kann es sein, dass diese so massiv sind, dass es dazu mehr als diese kleine Übung braucht – dafür sind dann Berater/-innen oder Therapeut/-innen gefragt. Gehe bitte achtsam mit dir um und wende dich bei Bedarf an professionelle Unterstützung.
Empfehlung für Übungen und mehr Informationen: Truchseß, Nicole (2018): Glaubenssätzen auf der Spur. Wie Sie Ihr Leben selbst steuern, statt Hirngespenstern zu folgen. Offenbach: Gabal Verlag GmbH
Beispiele aus: Arbeitsblätter zu Glaubenssätzen von Gabriele Reis (dipl. Lebens-und Sozialberaterin, Trainerin)